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Start des Projektmanagements

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 Die Vereinsvorsitzenden Robert Fischer (rechts) und Hans Henninger (links) mit Projektmanagerin Lena Deffner in Unterschwaningen
Die Vereinsvorsitzenden Robert Fischer (rechts) und Hans Henninger (links) mit Projektmanagerin Lena Deffner in Unterschwaningen.

Zum 1. April 2021 hat Lena Deffner ihre Tätigkeit als Projektmanagerin bei der Fränkischen Moststraße aufgenommen. Die Personalstelle wurde eingerichtet, um das in den vergangenen zwei Jahren erarbeitete Konzept zur innovativen Weiterentwicklung der Fränkischen Moststraße schwerpunktmäßig umzusetzen. Das Projektbüro befindet sich in einer Bürogemeinschaft mit der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg in Unterschwaningen.

Lena Deffner kommt aus Merkendorf und war zuvor über fünf Jahre als Geschäftsführerin bei der Lokalen Aktionsgruppe Altmühl-Donau in Eichstätt für das EU-Förderprogramm LEADER tätig. Die neue Arbeitsstelle bietet ein vielfältiges Aufgaben- und Themenspektrum. Über das Förderprogramm Regionale Identität des Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat wird Deffner bis Ende 2022 Projekte rund um das Thema Streuobst in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, regionale Wertschöpfung und Naherholung umsetzen. Im Herbst 2020 hatte der Verein Fränkische Moststraße den entsprechenden Förderbescheid über 336.240 Euro erhalten.

Bisher fanden die Aktivitäten der Fränkischen Moststraße auf nahezu rein ehrenamtlicher Basis statt. Mit der Projektstelle sollen die Strukturen nun professionalisiert werden. In Kooperation mit langjährigen Partnern der Fränkischen Moststraße, wie z. B. dem Landschaftspflegeverband Mittelfranken oder den regionalen Tourismusverbänden, sollen Themenwanderwege entstehen, Programme für Kindergärten und Schulen erarbeitet werden und mittels Verkaufsautomaten neue regionale Wertschöpfungsketten etabliert werden. Auch die in die Jahre gekommene Homepage soll neu gestaltet werden.


Übergabe des Förderbescheides über 336.000 €

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 Vertreter der Fränkische Moststraße nehmen den Förderbescheid entgegen (Quelle: Silvia Schäfer, FLZ)
Vertreter der Fränkische Moststraße nehmen den Förderbescheid entgegen (Quelle: Silvia Schäfer, FLZ).

Einzigartige Kultur- und Naturlandschaften, moderne Highlights neben gelebten Traditionen und Bräuchen, all das macht den Reiz und die Einzigartigkeit Bayerns aus. Mit der Projektförderung Regionale Identität wollen wir diese Vorzüge noch besser erlebbar machen und die Menschen für ihre bayerische Heimat begeistern, sagt   Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. Ich freue mich daher, das Projekt des Vereins Fränkische Moststraße mit insgesamt über 336.000 Euro zu unterstützen. Den Zuwendungsbescheid erhielten nun die Vorstände des Vereines und der Interessengemeinschaft Fränkische Moststraße durch stellv. Landrat Stefan Horndasch und Thomas Merkel, Wirtschaftsförderung des Landkreises Ansbach, überreicht.

Die Fränkische Moststraße e. V. widmet sich der Stärkung der regionalen Identität durch Förderung des fränkischen Streuobstanbaus. Geplant ist eine breit angelegte Kommunikations-kampagne rund um das Thema Streuobst. In diesem Rahmen sollen insbesondere Kinder und Jugendliche durch umweltpädagogische Sensibilisierung in Kindergärten und Schulen an das Thema herangeführt werden. Ein weiterer Baustein des Projekts ist der Aufbau einer regionalen Vermarktungskette für regionale Produkte mit Hilfe von Verkaufsautomaten. Hierzu soll zunächst ein Konzept erarbeitet und dieses dann modellhaft getestet werden. Diese Maßnahmen wurden seit Ende 2016 im Rahmen des Leader-Projektes Innovative Weiterentwicklung der Fränkischen Moststraße, das durch EU-Mittel finanziell unterstützt wurde, erarbeitet - mit der professionellen Betratungsfirma dwif Consulting aus München an der Seite. Die Umsetzung dieser Ziele mittels einer Personalstelle kann nun über die zugesagte Förderung und dem gemeinsam aufgebrachten Eigenanteil der Mitgliedsgemeinden in Höhe von 37.360 € umgesetzt werden. Die Stelle war bereits ausgeschrieben, in Kürze wird eine Personalentscheidung publik gemacht werden. 


Apfelkönigin in Corona-Zeiten

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 Anna mit Altmühlfränk. Bierkönigin Michelle auf dem Altmühlsee
Anna mit Altmühlfränk. Bierkönigin Michelle auf dem Altmühlsee
 Streuobstannahme in Wassertrüdingen
Streuobstannahme in Wassertrüdingen

Was sind die Aufgaben einer Produktkönigin? Das Repräsentieren eines Produktes oder eines Gebietes während Veranstaltungen, Messen, Märkten und Festen. Unsere Apfelkönigin der Fränkischen Moststrasse, Anna I., die während der Gartenschau in Wassertrüdingen 2019 für 2 Jahre gekröhnt wurde, nimmt sonst während eines Jahres an vielen Festen und Veranstaltungen teil, so z.B. am Streuobsttag in Burgbernheim, an den Messen Kontakta und Consumenta und an vielen kleinen Vereinsfesten oder in Kindergärten, Altenheimen und Krankenhäusern ist sie auch gern gesehener Gast. Aber nun hat Corona das Jahr 2020 fest im Griff, alle Feste, Messen und Veranstaltungen mussten abgesagt werden.
Was tut nun unsere Apfelkönigin in so einer außergewöhnlichen, noch nie dagewesenen Zeit, einer Zeit ohne Termine? Sie nutzt diese, um die ein oder andere unserer Sehenswürdigkeiten oder Moststationen zu besuchen, holt sich nebenbei viele Infos und Wissen um unser Streuobst, trifft sich mit anderen Königinnen und half tatkräftig bei einem Obstankauftag der allfra in Wassertrüdingen mit. Diese Aktionen sind auf Facebook nachzuverfolgen und dadurch wird auch ein bisschen Werbung gemacht! Es freut uns auch sehr, dass Anna ihre Regentschaft um ein weiteres Jahr verlängert hat. Damit können wir ihr die Chance geben,  ihr Amt zwei Jahre lang mit vielen Terminen auszuüben.

Kulinarische Kostproben aus der Region zum Verschenken

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Das in Wittelshofen ansässige Familienunternehmen Frankenkiste, das auf den Vertrieb von ansprechenden Geschenkeboxen spezialisiert ist, hat in Zusammenarbeit mit Original Regional eine Spezialitätenbox herausgegeben. Die sechs darin enthaltenen Produkte wurden auf dem 2. Spezialitätenwettbewerb der Metropolregion Nürnberg als Originale prämiert und spiegeln die Vielfalt der regionalen Produkte der Metropolregion wieder. Die Kiste enthält ein Glas Original Ensdorfer Klosterhonig aus der Oberpfalz, geröstete und schokolierte Kürbiskerne von Kürbis Schnell aus dem Landkreis Hof, ein Glas Münchberger Bärensenf aus dem Landkreis Roth, Spargel im Glas von Bauer Reinhart aus dem Landkreis Haßberge, Walnussnudeln von der Manufaktur Gelbe Bürg aus Dittenheim im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sowie eine Flasche Holunder-Direktsaftlimonade Lisss von hesselberger aus Wittelshofen. Die Spezialitäten-Box ist erhältlich zu einem Preis von 32,90 € zzgl. Versand und kann online bei der Frankenkiste bestellt werden (www.franken-kiste.de), auch mit direktem Versand an den zu Beschenkenden.
Wir freuen uns sehr für unsere Produzenten über diese hervorragende Vermarktungsmöglichkeit und hoffen für diese auf große Nachfrage.





  
 

Filmbeitrag zum Thema Streuobst in der Fränkischen Moststraße

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Im Auftrag des Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (Abteilung Premiumstrategie Bayern, Dr. Sutor), wurde von Sat 1 Regional am vergangenen Montag am Kappelbuck bei Beyerberg Aufnahmen (Interviews, Landschaftseindrücke Streuobstwiesen etc.) gemacht. Aufhänger bzw. Grund dafür, dass das Team nach Franken kam, war die Auszeichnung der Initiative hesselberger als Genussschatz bzw. Teil der Premiumstrategie Bayern im Jahr 2018. Neben dem Beitrag über die Saftgewinnung ging es in Interviews mit  Jutta Grießer, Stefan Kilian (LfL Freising), Klaus Kober (Mosterei Beyerberg) und Norbert Metz (Landschaftspflegeverband Ansbach), um das Thema Streuobst allgemein.  Im Rahmen einer Themenreihe kommen nun am 11., 12., 13. und 14. August jeweils in Sat1 Regional um 17.30 Uhr diese Aufnahmen und andere aus dem Lallinger Winkel in kurzen Beiträgen zur Ausstrahlung. Die Schwerpunkte der Beiträge vom Kappelbuck, der Mosterei und hesselberger sind wohl am Dienstag und am Mittwoch zu sehen. Die  Beiträge können auch nach der Ausstrahlung im Internet unter www.sat1regional.de angeschaut werden.
Wir freuen uns mit unseren Moststationen über die gelungenen Beiträge!


Abschlussveranstaltung des LEADER-Projektes

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 Der gut besuchte Schrannensaal
Der gut besuchte Schrannensaal
 Die Vorstände Klaus Kober, Stefan Ultsch, Oswald Czech, Matthias Schwarz
Die Vorstände Klaus Kober, Stefan Ultsch, Oswald Czech, Matthias Schwarz

Unter großer Beteiligung der Mitglieder des Vereins und der Interessengemeinschaft der Fränkischen Moststraße fand am 02.07.2020 im Schrannensaal der Stadt Dinkelsbühl die Abschlussveranstaltung des LEADER-Projektes Innovative Weiterentwicklung der Fränkischen Moststraße im Tourismus  statt. Das Projekt, das im Februar 2018 bewilligt wurde, soll in zwei Schritten eine Strategie entwickeln, die Fränkische Moststraße zu professionalisieren und marktfähige Produkte zu entwickeln. Die Ergebnisse der ersten Phase Marktanalyse wurden nun von Markus Seibold vom beauftragten  Deutschen Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr e.V. (dwif e.V) vorgestellt. Durch umfangreiche Gespräche, Bereisung vieler Moststationen, Online-Akteursbefragungen und Workshops mit Akteuren der Region wurden die Werte, Grundsätze und Ziele der Fränkischen Moststraße erörtert und Handlungsfelder, Schlüsselmaßnahmen und mögliche Produkte erarbeitet. Als zukünftige Ziele wurde die Sicherung der Kulturlandschaft, Erhöhung der Biodiversität, Stärkung von Identität, Brauchtum und Kultur und die Stärkung von Naherholung und nachhaltigem Tourismus festgelegt. Zur Umsetzung dieser Ziele und ihrer Schlüsselmaßnahmen, die von Obstsortenevents, Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsautomaten für regionale Produkte, Lehrmaterial für Lehrer und Erzieher, Sensibilisierungskampangne zur Stärkung regionaler Produkte bis zur Einrichtung von Themenrad- und Wanderwegen für Familien reichen, ist die Einrichtung eines Projektbüros geplant. Die Finanzierung dieses Büros war ursprünglich über Schritt 2 des LEADER-Projektes geplant, was aber zeitlich in dieser LEADER-Periode nicht mehr möglich ist. Hierfür wurde nun eine passende Förderung gefunden, das Programm Förderung von Projekten zur Stärkung regionaler Identität im Freistaat Bayern. Thomas Merkel von der Wirtschaftsförderung Landkreis Ansbach GmbH erläutert die Inhalte und Voraussetzungen des Förderprogrammes. Es fanden bereits umfangreiche Gespräche zur Vorbereitung statt, der Landkreis trat im Mai 2020 dem Verein Fränkische Moststraße e.V. bei und eine Kooperationsvereinbarung wurde formuliert. Um das Projekt mit einer Förderquote von 80 % beantragen zu können, muss nun die Co-Finanzierung durch die Mitgliedsgemeinden sichergestellt werden. Die Gemeinden wurden bereits im April über das Projekt und die zu leistenden Beiträge informiert. Bereits von sechs Gemeinden liegt eine Zusage vor, die noch ausstehenden Entscheidungen werden bis Ende Juli erwartet. Die Beantragung soll demnächst erfolgen, um zügig mit der Umsetzung des Projektbüros im Herbst zu starten, da das Förderprogramm bis 31.12.2022 befristet ist.

In der anschließenden Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Fränkische Moststraße fanden nach dem Ausscheiden von Alfons Brandl (Herrieden) und Oswald Czech (Schopfloch) Neuwahlen des Vorstandes statt. Ohne Gegenstimmen wurden gewählt: Stefan Ultsch (Wassertrüdingen) als 1. Vorstand und Matthias Schwarz (Burgbernheim) als 2. Vorstand. In ihren Ämtern bestätigt wurde 3. Vorstand Klaus Kober (Ehingen), Hermann Reichert als Kassier sowie Simone Francesconi (Sekretärin der IG) als Schriftführerin.

Erneute Auszeichnung für Echt Brombachseer

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Der Brombachseer BergKirsch, das Spitzenpodukt aus den Brombachseer
Kirschen hat auf der CiderWorld - der Weltmesse der Obstweine-  in der Kategorie der Sherry/Portweine/Dessert-
und Eisweine eine Goldmedaille gewonnen. Der CiderWolrd 20 Award wurde
erstmalig online verliehen, da unter den gegebenen Einschränkungen keine andere
Form der Verleihung möglich war.
Der BergKirsch konnte sich gegen eine Konkurrenz von 20 internationalen Produkten durchsetzen und erhielt als Jury-Bewertung - Fantstischer Wein - Feines Mandelaroma -.
Neben diesem Produkt wurde auch dem Jura-Cider von der Streuobstmanufaktur Altmühlfranken - ebenfalls Teil der Markenfamilie Echt Brombachseer - bei diesem internationalen Wettbewerb eine Bronzemedaille zuerkannt.
Diese Auszeichtungen zeigen wieder, wie erfolgreich unser heimisches Streuobst in Wert gesetzt werden kann.


  
 

Gartenschau-Splitter

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Die Landesgartenschau in Wassertrüdingen war ein großer Erfolg für die ganze Region, am 08.09.19 öffneten sich die Tore das letzte Mal. Die Fränkische Moststraße präsentierte sich mehrfach bei der Gartenschau. Am 26.05.19 fand die Krönung der Apfelkönigin in der Streuobstwiese statt (siehe nachstehender Artikel), vom 28.06. bis 30.06.19 waren wir in der Streuobstwiese vertreten und vom 06.08. bis 07.08.19 stellten wir am Landkreispavillon aus. Neben Infos zu Streuobstwiesen und Äpfeln wurde jeweils Most und Cider verkostet. Insbesondere der Cider fand bei den Besuchern großen Anklang, da er aufgrund seiner Herstellung bekömmlicher und spritziger als der herkömmliche Most ist. Das extra für die Gartenschau aufgelegte Mostkochheft - Most wanted - wurde gerne von den Besuchern mitgenommen. Außerdem konnten die kleinen Gäste mit den Apfelköniginnen einen Schlüsselanhänger in Apfelform basteln. Das Highlight war die Trachtenschau am 07.08., welche die Fränkische Tracht von der Historie zur Moderne aufzeigte. Musikalisch umrahmt wurde diese von unserem ehemaligen Vorstand Karl Engelhard mit seiner Gruppe Blech & Patsch und die Moderation übernahm Lilly Engelhard gemeinsam mit Frau Weber von der Trachtenforschungsstelle des Bezirk Mittelfranken. Die Trachten unserer ehemaligen und amtierenden Apfelköniginnen wurden als moderne Versionen der Fränkischen Tracht vorgestellt.



 
 
 
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Das Projekt "Innovative Weiterentwicklung der Fränkischen Moststraße" wurde gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)  [mehr]